Creative work(s)!

Herausforderungen mal anders begegenen

Kreativität

Trainingskonzept Creative work(s)!


Das Trainingskonzept "Creative work(s)!" verknüpft das Thema Kreativität konkret mit dem Problemlösungsprozess im Unternehmen. Damit geht das Trainingskonzept deutlich über den klassischen Ansatz der Vermittlung von einzelnen Kreativitätstechniken hinaus.
Mit der konkreten Verknüfung von Kreativitätstechniken mit dem in vielen Unternehmen existenten Problemlösungsprozess wird dem Teilnehmer direkt der Bezug zum eigenen Arbeitsumfeld vermittelt.
Damit es ganzheitlich und nachhaltig eingesetzt werden kann, kann es durch ein Zeitmanagement- und Mitarbeiterführungstraining ergänzt werden.
Doch warum habe ich dieses Konzept entwickelt?

Welche Bedeutung kommt der Kreativität in Unternehmen zu?

Laut der Change Management Studie 2010 von Cap Gemeni sehen die meisten Befragten die Bedeutung von Change Management in Unternehmen als wichtig bis sehr wichtig an (95%). Zu den drei häufigsten Ursachen für Veränderungen in den Unternehmen in den kommenden Jahren zählen neben Restrukturierung/ Reorganisation auch Kostensenkungsprogramme und Wachstumsstrategien.

  • Da Strukturen und Organisationen heute eine sehr begrenzte Lebensdauer haben, gilt es an ihnen häufig etwas zu verändern, also zu restrukturieren/reorganisieren.
  • So lange es Unternehmen gibt, bleibt die Suche nach weiterer Effizienz ein maßgeblicher Treiber, ob nun reaktiv "in schlechten Zeiten" oder aber proaktiv "in besseren Zeiten". Etwas einzusparen geht immer.
  • Das Ziel des profitablen Wachstums muss – auch wenn die Ideen dafür rarer zu werden scheinen – immer wieder mit belebenden Programmen neu entfacht werden.
Für diese Veränderungen ist es notwendig, immer wieder neue Problemstellungen zu lösen. Um diese Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten zu können, ist es u.a. notwendig, neue Ideen zu generieren.
Fragt man die Unternehmen, welche Bedeutung der Kreativität dabei zukommt, so wird dieser zwar eine hohe Bedeutung beigemessen, denn "64,8 Prozent aller Befragten halten Kreativitä̈t fü̈r wichtig, um die täglichen Aufgaben in Fü̈hrung und Management zu meistern. Jeder fünfte Teilnehmer (21,7 Prozent) misst ihr sogar noch mehr Bedeutung bei und stuft sie als "sehr wichtig" ein."



Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?

Allerdings nutzen nur wenige Unternehmen unterschiedliche Kreativitätstechniken. "Eine der gä̈ngigsten tatsä̈chlich angewendeten Varianten ist das Brainstorming, das von über 80 Prozent der Befragten hä̈ufig bis oft benutzt wird, um neue Ideen zu generieren. Weit abgeschlagen kommt das Mindmapping nur bei etwas über einem Drittel aller Teilnehmer regelmäßig zum Einsatz."
Auf die Frage, was geschehen müsste, damit man kreativer in seinem Job sein könne, antworteten die Hälfte der Befragten, dass Sie mehr Zeit bräuchten, ein Viertel wünscht sich ein organisiertes Ideenmanagement, mehr Feedback und weniger Druck und ca. ein Fünftel nannte weniger "Abwürgen" von Ideen, sowie mehr Anerkennung von Kreativität.



Organisationale Kreativität - die entscheidende Unternehmensstrategie

Mittlerweile hat sich ein neuer Fachbegriff etabliert: "organisationale Kreativität" ("Organisational Creativity"). Dieser Terminus beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, kreative Menschen zu finden und zu binden sowie innovative Lösungen und Produkte zu entwickeln, um die eigene Marktposition auszubauen. Der Ökonom und Bestseller-Autor Richard Florida lässt keinen Zweifel zu: Für ihn wird "effektives Management kreativer Köpfe zur entscheidenden Unternehmensstrategie der Zukunft". Seine Begründung hierfür: "Nur die Fä̈higkeiten kreativer Mitarbeiter beschleunigen das wirtschaftliche Wachstum. Die Mitarbeiterfü̈hrung wird ganz wichtig, denn Kreativität ist in soziale Beziehungen eingebettet."

Zusammenfassend lässt sich damit festhalten, dass Unternehmen für ihre regelmäßigen Veränderungen immer wieder neue Ideen benötigen. Deshalb wird der Kreativität eine hohe Bedeutung beigemessen. Dabei "klafft" in vielen Unternehmen zwischen dieser Erkenntnis und dem tatsächlichen Umfang bei der Nutzung des kreativen Potentials der eigenen Mitarbeiter eine große Lücke.

Diese Lücke schließt das "Trainingskonzept Creative work(s)!"

Quellen:
Akademie-Studie 2010, Kreativität und Führung. Wunsch, Wirklichkeit oder Widerspruch?
Cap Gemeni, 2010, Change Management Studie 2010
Interview mit Richard Florida zur Vorbereitung des 13. Trendtages, Hamburg 2008